Unterstützer:innen.

Beauftragte für Menschen mit Behinderungen und Senior:innen der Landeshauptstadt Dresden

Frau Manuela Scharf ist seit September 2018 die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen in der Landeshauptstadt Dresden. Sie engagiert sich im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention, die Rechte der Menschen mit Behinderungen auf politischer und gesellschaftlicher Ebene zu vertreten und durchzusetzen. Seit 2020 ist Frau Scharf zusätzlich Beauftragte für Senior:innen. Das Netzwerk für inklusive politische Bildung unterstützt sie von Beginn an.

Volkshochschule Dresden e.V., „Prof. Victor Klemperer“,
Annenstr. 10 | 01067 Dresden

„Mein Name ist Anika Gränz und ich vertrete im Netzwerk die Volkshochschule Dresden.
Als Referentin für barrierefreies Lernen an der Volkshochschule begleite ich als Gründungsmitglied das Netzwerk seit der ersten Stunde.

Uns als Volkshochschule kommt dabei von Beginn an eine organisatorische Rolle zu: wir koordinieren und organisieren die Netzwerktreffen, informieren neue Netzwerkpartner:innen über unsere Arbeit und leisten den Transfer der Netzwerkarbeit in die Erwachsenenbildung – damit es in Zukunft (hoffentlich) mehr inklusive politische Bildung in Sachsen gibt. Bei Fragen zum Netzwerk können Sie sich gerne an mich wenden: anika.graenz@vhs-dresden.de.“

VERSO Dresden gGmbH, Eine leicht verständliche Sprache für alle, Leonhard-Frank-Str. 24 | 01069 Dresden

Jan Langenhorst, Liane Drößler und Juliane Heidelberger sind die Gründer:innen der VERSO Dresden gGmbH. Das Unternehmen ist eine Ausgründung aus der Technischen Universität und Dienstleister für barrierefreie Kommunikation. Das Gründer:innenteam wird unterstützt von Praktikantin Christina Ullrich.

Liane und Juliane sind seit Oktober 2020 im Netzwerk engagiert. Insbesondere unterstützt Verso das Netzwerk bei der Öffentlichkeitsarbeit, aber auch bei der Erstellung leicht verständlicher Texte und Videos. So soll der Zugang zu politischer Bildung möglichst vielen Menschen ermöglicht werden.

Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) – Schützenhofstraße 36, 01129 Dresden

Lydia Haferkorn ist Referentin für Wirtschaft, Soziales und CSR an der SLpB.
Politische Bildung begleitet Wandlungsprozesse, stellt Fragen zu gesellschaftlicher Teilhabe und Mitwirkung und will Menschen miteinander ins Gespräch bringen.
Dabei ist der Auftrag und das Selbstverständnis der SLpB, politische Bildung für alle Bürgerinnen und Bürger in Sachsen zu machen. Wir diskutieren die Mechanismen demokratischer Entscheidungsprozesse und welche Teilhabe und Beteiligung jeder einzelnen Person möglich ist.

Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen e. V. (LAG SH SACHSEN), Michelangelostr. 2, 01217 Dresden

Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen e. V. ist der Dachverband der Selbsthilfevereinigungen von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung in Sachsen.
Wir wollen die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen in Sachsen verbessern. Dafür sprechen wir mit unseren Mitgliedsverbänden und tragen ihre Forderungen an die Politik und die Krankenkassen weiter. Außerdem unterstützen wir die Selbsthilfe.
Viele in unserem hauptamtlichen Team sind selbst von Behinderung oder einer chronischen Erkrankung betroffen. Wir arbeiten also nach dem Motto: „Nichts über uns ohne uns!“
Hier finden Sie mehr Informationen finden Sie und Informationen in leichter Sprache.

„einfach politisch“ – Lebenshilfe Dresden

„Ich bin Markus Hutschenreuther und unterstütze Selbst·vertreter:innen bei der Lebens·hilfe Dresden.

Die Lebens·hilfe hat einen Freizeit·Club. Im Freizeit·Club gibt es die Veranstaltungen unter dem Motto „einfach politisch“. Bei „einfach politisch“ lernen wir Personen und Orte aus der Politik kennen.

Und die Personen aus der Politik lernen Menschen mit Behinderung kennen. Menschen, die sich für ihre Interessen und Wünsche einsetzen. Das nennt man Selbst·vertretung.“

QuaBIS Projekt der TU Dresden

Wir sind das QuaBIS Projekt der TU Dresden. QuaBIS bedeutet „Qualifizierung von Bildungs- und Inklusionsreferent:innen in Sachsen“. Für uns bedeutet Politik mitentscheiden und mitmachen. Oft dürfen wir das nicht, und andere entscheiden für uns. Wir fordern Selbstbestimmung und mischen uns ein:

Die Arbeit bei QuaBIS ist politisch, weil wir hier unsere Meinung sagen. In der Qualifizierung lernen wir gemeinsam und überlegen, was sich ändern sollte. Dieses Wissen vermitteln wir anderen Menschen. Zum Beispiel in Seminaren oder Workshops an der Uni und anderen Bildungsorten.

Möchten Sie Kontakt mit uns aufnehmen? Dann finden Sie weitere Informationen auf quabis.info

TTT – Train the trainer

Im Projekt TTT arbeiten Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammen. Die drei T stehen für train the trainer. Das heißt auf Deutsch: Training für Trainer. In unserer Gruppe üben wir, vor anderen Menschen zu sprechen. Zwei Co-Trainer:innen unterstützen uns dabei. Wir entwickeln gemeinsam Techniken und Methoden, Themen wie die UN-Behindertenrechtskonvention, die ICF und vieles mehr anderen Menschen zu vermitteln.

Unser Publikum ist verschieden, wir sprechen vor Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen, vor Sozialarbeiter:innen und Betreuer:innen sowie allen Menschen mit Interesse an Inklusion. Interessant sind unsere Erfahrungen auch für Schülerinnen und Schüler oder Studierende. Deswegen können uns auch Schulen und Hochschulen für Vorträge buchen.

Unsere Vorträge bereiten wir an der DiAkademie in Moritzburg vor. Dort treffen wir uns mehrmals im Monat zu Projekttagen. Wir besuchen auch öffentliche Einrichtungen wie Ämter und Museen. Dort prüfen wir Barrierefreiheit und Verständlichkeit. Im Moment besteht unsere Gruppe aus 5 Trainer:innen. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir noch mehr werden.