Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Alle Menschen sollen die gleichen Rechte haben. Dafür steht der Europäische Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Dieser findet jedes Jahr am 05. Mai statt.

Auf einer Tafel steht: „Weil Vielfalt fetzt. Gesicht zeigen für Inklusion!“

In Dresden gibt es in diesem Jahr eine Aktion vor dem Kulturpalast. Diese heißt „Markt der Inklusion“. Es gibt viele verschiedene Stände. Organisiert hat das die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen e. V. Überall kann man über Inklusion und Barrierefreiheit sprechen. Das Netzwerk für inklusive politische Bildung (NipB) war auch dabei. Auch Manuela Scharf, die Volkshochschule und die Lebenshilfe waren vor Ort.

Gemeinsam am Stand waren die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen und Senior:innen, die Volkshochschule Dresden (VHS) sowie das Netzwerk für inklusive politische Bildung (NipB).

Ganz kreativ machen die „Expert:innen in eigener Sache“ auf wichtige Themen aufmerksam. Sie haben ein Gehirn aus Pappmaschee gebastelt. Das soll zeigen, dass manchmal Barrieren im Kopf entstehen. Alle können sich mit Zetteln beteiligen. Man schreibt über Barrieren und wie man sie abschaffen kann.

Es gibt auch eine offene Bühne. Alle dürfen dort etwas sagen. Marcel hat die Forderungen des Netzwerks vorgetragen. Diese sind auf dem Fachtag für Arbeit entstanden. Dazu zählen:

  • Erste Forderung:
    Jede Arbeit verdient Anerkennung. Dabei ist es egal, ob jemand auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeitet oder in einer Werkstatt.
  • Zweite Forderung:
    Alle Menschen sollen voll am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Dafür braucht es zum Beispiel ein Bürger:innen-Geld.
  • Dritte Forderung:
    Der erste Arbeitsmarkt soll inklusiv sein. Dazu gehören eine inklusive Vermittlung von Arbeit, inklusive Kitas und inklusive Schulen.

Es gibt ein Video zum Protesttag. Dabei geht es auch um die Forderungen.

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